Diskussion: Gemeinwirtschaft statt Marktradikalismus – Wie eine andere Welt nach Corona aussehen kön

Freiluftkino Hasenheide, Im Park Hasenheide, 10967 Berlin

Öffnungszeiten

Samstag, 19. September 2020; 15:30 bis ca. 17:45 Uhr

Als Zivilgesellschaft wird eine Krisenlösung diskutiert, die mit dem Marktradikalismus bricht und Wirtschaft als Daseinsvorsorge und Deckung von Bedürfnissen denkt. „Vergesellschaftung“ und „Gemeinwirtschaft“ sind Konzepte für ein Wirtschaften ohne Profit an Aktionäre und Shareholder, am Gemeinwohl orientiert, in Gemeineigentum oder öffentlichem Besitz, demokratisch kontrolliert von Konsument*innen und Arbeitenden. Nicht zuletzt Corona hat gezeigt: Nur der Ausbau solcher Wirtschaftskreisläufe kann Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit voranbringen, da mit dem Wegfall des Profitzwangs auch der Zwang zum ewigen Wachstum entfällt.

Teilnehmer*innen:
Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Paritätischer Gesamtverband
Reiner Wild, Geschäftsführer Berliner Mieterverein (angefragt)
Susanne Feldkötter, stellvertretende Landesbezirksleiterin ver.di Berlin-Brandenburg
Joanna Kusiak, Deutsche Wohnen & Co enteignen
Moderation: Ines Schwerdtner, Chefredakteurin Jacobin Magazin Deutschland

Bei Interesse bitte anmelden unter: anmeldung@dwenteignen.de

Für alle, die nicht persönlich dabei sein können, wird die Podiumsdiskussion als Livestream vom Berliner Community Sender Alex Berlin im Internet übertragen: www.alex-berlin.de