Zero Waste Tipp: Meine Second Hand- Küche und ich

Von Wiederverwendung bis Mülltrennung

Vor einem Jahr haben wir einen Großteil unserer Wohnung renoviert und auch das eine oder andere Möbelstück gekauft. Unsere „alten“ Möbel (Couch und Tisch, Lampe, Regale, Musikanlage mit Boxen) haben wir an Jugendliche im betreuten Wohnen der Watzek Stiftung gespendet. So ist die „1. eigene Bude“ oder das Zimmer in der WG der jungen Leute nicht leer.In unserer Küche allerdings klaffte eine leere Stelle. Trotz Marathon-Besuchen in Möbelhäusern hatte ich nichts entdeckt, das mir gefiel und dorthin passte. Holz sollte es sein und nachhaltig, das war klar, aber stylisch, anders und nicht gewöhnlich.

Warum nicht schon bereits Gebrauchtes wiederverwenden? Alte Holz- und Weinkisten als Regale? – Genau das Richtige für meine Küche! Auch Euro-Paletten oder Kabeltrommeln können ein zweites Leben als schickes Möbelstück bekommen! Second Hand gekauft schont das die Umwelt und den Geldbeutel! Mehr nachhaltige Re-Use-Einkaufs- und Spendenmöglichkeiten findest Du auf www.remap-berlin!

Viele Küchenutensilien hatte ich schon lange vorher ausgetauscht: Holz statt Plastik, Einkaufstaschen aus Jute und Filz, Obst und Gemüse wiederverwendbare Beutel, Brötchenbeutel, Milch und Joghurt in Mehrwegflaschen und -gläsern, kurzum Entmüllung der Küche.

Jetzt sieht die Küche toll aus und ist komplett, auch hinsichtlich Mülltrennung. Wir trennen Glas, Papier, Bioabfälle, Hausmüll und Wertstoffe / Verpackungsmüll. Das nimmt viel Platz weg, besonders, wenn man eine kleine Küche hat, aber wir haben auch das gemeistert. Manchmal lasse ich auch die Verpackungen im Supermarkt, insbesondere Plastikschalen bei Obst und Gemüse.