Zero Waste-Blog

Artikel rund um die ReMap

Die Szene wächst, die Themenschwerpunkte ändern sich. Hier kannst Du noch mehr Details über Dir bekannte Initiativen erfahren oder Wissenswertes lesen.Jeden Monat küren wir ein neues Projekt zur Initiative des Monats - außerdem kannst Du wichtige Neuigkeiten zur Abfallvermeidung nachlesen.

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Initiative des Monats

ZeroWaste-Challenge der BUNDjugend Berlin

Im März 2018 ist die ZeroWaste-Challenge der BUNDjugend Berlin unsere Initiative des Monats! Die BUNDjugend ruft in der Fastenzeit bis Ostern zum Müllfasten auf. Im Zentrum steht dabei der Protest gegen den steigenden Plastik- und Verpackungsverbrauch in Deutschland. Jahr für Jahr werden so mehr Ressourcen und Energie verschwendet. Zu den negativen Folgen für Umwelt und Klima gehört vor allem auch die Vermüllung der Meere mit Plastik.

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BUND-Repair Café Steglitz

Unsere Initiative des Monats befindet sich in Steglitz: Auch der Kiez rund um die Albrechtstraße in Steglitz bekommt jetzt sein eigenes Repair Café! Am Donnerstag, dem 25.1. um 17 Uhr, öffnen sich zum ersten Mal die Pforten der Markusgemeinde zum gemeinsamen Schrauben, Sägen und Löten. Defekte Geräte oder Gegenstände werden kostenlos und unter der Anleitung von Experten wieder flottgemacht.

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Leila, die Bibliothek der Dinge

Ob Buch, Backautomat oder Campingzelt: Waren zu produzieren kostet Ressourcen wie Wasser, Energie und Rohstoffe. Unsere Initiative des Monats Dezember hat eine Idee für den verantwortungsbewussten Umgang mit unseren Ressourcen.

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Zero Waste Veranstaltung

Klamotten fair und ohne Müll

Ob Initiator*Innen von Kleidertauschparties, Aktive im textilen Upcycling, Nähcafés, Initiativen zur Wertschätzung langlebiger Kleidung: Alle, die dem folgenreichen „Fast Fashion“ etwas entgegenhalten wollen, um Berlin im Textilbereich zur Zero-Waste-Stadt zu machen, sind herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam Perspektiven und Potenziale für eine abfallarme Stadt diskutieren und konkrete Aktionsmöglichkeiten für Berliner Zero Waste-Aktivitäten erarbeiten

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Kleidertausch gegen Primark-Eröffnung 20.10.2018, 12 Uhr

Wir lassen uns nicht erzählen, dass T-Shirts für 5€ ohne den Einsatz giftiger Chemikalien und mit ausreichendem Schutz für die Näher*innen hergestellt werden. Wir haben die Standardpraktiken der Textilindustrie, in der inhumane Arbeitsbedingungen, Hungerlöhne und Kinderarbeit zur Normalität geworden sind, satt. Deshalb starten wir einen Kleidertausch, als Gegenveranstaltung zur Eröffnung des neuen Primarkt am Zoo Berlin. Wir möchten zeigen, dass es nicht nötig ist, alles immer neu zu kaufen und dass man auch oft Schätze in Second-Hand-Klamotten finden kann.

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Zweite "Plastic Attack" der BUNDjugend - Sa, 14.7., 12 Uhr, Lidl Flughafenstr. 1

Liebe ZeroWaste-Begeisterte, die BUNDjugend ruft diesen Samstag zur zweiten Berliner "Plastic Attack" auf. Seid dabei und setzt ein Zeichen im #plasticfreejuly! Ablauf: Bei einer "Plastic Attack" erledigen dutzende Menschen gemeinsam ihren Wocheneinkauf und füllen die Lebensmittel anschließend in mitgebrachte Dosen, Gläser und Flaschen um. Der Müllberg wird an Ort und Stelle gelassen, so dass der Supermarkt sich um die Entsorgung kümmern muss.

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„Plastic Attack“ - gemeinsam gegen den Verpackungswahn!

Am Samstag, den 5 Mai, startet die „Plastic Attack“ der BUNDjugend Berlin gegen unnötige Umverpackungen in Supermärkten. Sei dabei: Um fünf vor zwölf kannst Du gemeinsam mit vielen anderen Zero-Waste-Aktivist*innen Deine Lebensmitteleinkäufe bei REWE in der Revaler Str. 2 in 10243 Berlin (S+U Warschauer Straße) erledigen. Klingt erstmal langweilig oder?! Der Clou besteht darin, nach dem Bezahlen alle gekauften Lebensmittel aus ihren Verpackungen zu holen und in mitgebrachte Gefäße umzufüllen. Der Müll bleibt im Supermarkt. Mit der Aktion macht die BUNDjugend auf die Probleme unserer Plastikkultur aufmerksam und erinnert die Supermärkte an ihre Verantwortung. Bei der „Plastic Attack“ werden auch Alternativen aufgezeigt: Die Einkäufe werden in Stoffbeuteln, Körben oder mitgebrachten Boxen verstaut. – und zugleich auf die unnötigen Umverpackungen verzichtet.

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Zero Waste News

Kleidertausch heißt Müllvermeidung

Wie schaffen es eigentlich so viele Instagrammer*innen, sich Tag für Tag in einem komplett neuen Look zu zeigen? Bei den wirtschaftlich erfolgreicheren Influencer*innen mit vielen Zehntausend Abonnent*innen ist die Sache klar. Sie bekommen die Klammotten von den Modefirmen. Und je nach Popularität auch Geld für das Vorführen. Nun belegt eine Studie im Auftrag des Kreditkartenunternehmens Barcllaycard, wie sich manche Möchtegern-Influenzas die zum Posieren benötigte Kleidung beschaffen: In einer Umfrage unter britischen Kreditkartenbesitzer*innen gaben fast zehn Prozent an, schon einmal Kleidungsstücke geordert zu haben, nur um diese wieder zurückzuschicken, nachdem ein Selfie gepostet wurde.[1]

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Wer über Müll redet, darf über Kleidung nicht schweigen

Also sprechen wir über Kleidung. Wir alle tragen welche und sind somit Mode-Expert*innen. Und wie so häufig kommt auch bei diesem Thema die Sprache schnell auf Punkte, die weniger schick sind. Das fängt schon bei der Baumwollproduktion an (Wasserverbrauch, Wüstenbildung, Pestizide), wird bei der Textilherstellung in Ländern wie Bangladesch, China und Pakistan richtig unschön (niedrigste Löhne, unbezahlte Überstunden, Akkordarbeit, null Arbeitsschutz, Verbot gewerkschaftlicher Organisation, Gewalt durch Vorgesetzte) und hört auch nicht mit den Auswüchsen des Online-Handels (Verpackungsmüll und Lieferfahrten, Stichwort „ich bestell einfach mal beide Größen, umtauschen kostet ja nichts“) auf. Schließlich ist nicht allen aussortierten Klamotten eine zweite Karriere vergönnt.

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Gebraucht wie nie zuvor

Allein im Jahr 2016 wurden in Berlin ca. 150.000 Tonnen Sperrmüll sowie Elektro- und Elektronikaltgeräte aus Privathaushalten zur Entsorgung gegeben. Tendenz: Steigend. Auch in vielen Jahren zuvor zeigte sich der Trend bereits, dass wir immer mehr Waren wegwerfen, weil sie aus der Mode gekommen sind, uns nicht mehr gefallen oder einfach nicht mehr auf dem neuesten Stand sind.

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Plastik im Meer, Plastik an Land, Plastik Everywhere

Die Medien sind seit einiger Zeit voll mit Meldungen über die großen Plastik-Strudel in den Weltmeeren. Inzwischen ist auch weithin die Quelle dieses Plastiks bekannt, nämlich unser Konsum. Die Auswirkungen des Plastiks auf das Meer und die Meeresbewohner sind verheerend: Meeresvögel und andere Tiere verfangen sich in den größeren Teilen, sobald das Plastik aber in kleinere Teile zerfällt, landet es in den Mägen der Meerestiere und führt dort ebenfalls zu großen Problemen – bis hin zum Hungertod.

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Interview

Interview - Zu Besuch bei Kunst-Stoffe

Seit 2006 versucht „Kunst-Stoffe“ kreative Wege zu finden, gebrauchte Materialen wieder zu verwenden und umzuverteilen. Die Initiative hat sich inzwischen mit ihrem breiten Angebot als Second-Hand-Baumarkt etabliert. Der BUND Berlin hat sich mit Corinna Vosse, einer Initiatorin, getroffen.

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