Zero Waste-Blog

Artikel rund um die ReMap

Die Szene wächst, die Themenschwerpunkte ändern sich. Hier kannst Du noch mehr Details über Dir bekannte Initiativen erfahren oder Wissenswertes lesen.Jeden Monat küren wir ein neues Projekt zur Initiative des Monats - außerdem kannst Du wichtige Neuigkeiten zur Abfallvermeidung nachlesen.

Zero Waste Blog

Richtige Frage zur falschen Zeit

Minimalismus ist in. Immer mehr Menschen werben dafür, sich von allem zu trennen, das nicht wirklich benötigt wird oder glücklich macht. Doch wie nachhaltig ist dieser Trend wirklich?

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Plastik rund um die Welt- der Plastikatlas ist da!

Neben der Klimaerwärmung und dem Artensterben ist Plastikmüll die dritte große Herausforderung der Menschheit. Wie vielschichtig und global dieses Problem ist, zeigt der jetzt erschienene Plastikatlas, der die gegenwärtige Diskussion über Kunststoffe auf den Punkt bringt.

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„Anfangs war ich ein Sonderling“

BUND-Aktive Andrea Mewes über Seife, Eisenpfannen, Gummibärchen und viereinhalb Jahre weitgehend ohne Plastik

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Europas Müllkolonialismus

Die vom Entwicklungsministerium lancierte Abfall-Allianz PREVENT soll die Kreislaufwirtschaft in Afrika und Asien stärken. Das ist eine gute Sache. Aber warum bloß bleibt ein komisches Gefühl?

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Mit der Entsorgung fangen die Sorgen richtig an

Die Berliner*innen produzieren ähnlich viel Abfall wie der Bundesdurchschnitt, schmeißen aber viel mehr in die Restmülltonnen. Der Weg zur Zero-Waste-(Haupt)Stadt führt deshalb über viel, viel mehr Abfallberatung.

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Das Zauberwort lautet selber machen

Food-Experience-Designerin Inés Lauber über gute Essensplanung, hartes Brot und eine Initiative namens Arme Ritter.

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Erde ist aus

2019 ist der 3. Mai der deutsche Erdüberlastungstag. Wenn alle Menschen so konsumierten und die Umwelt verschmutzten wie wir in Deutschland, wären die innerhalb eines Jahres regenerierbaren Ressourcen und verkraftbaren Emissionen an diesem Datum aufgebraucht beziehungsweise ausgestoßen.

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Vom Plastikfasten zur Plastikwende

Während der Fastenzeit möglichst wenig Plastik und andere Verpackungen zu konsumieren, wird allmählich zu einer Tradition. Das ist gut. Noch besser ist aber, wenn es zur ganzjährigen Gewohnheit wird.

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Die Sache mit den Schokoeiern

Welche Frage aus dem riesigen Themenkomplex rund um Abfallvermeidung und Ressourcenschutz bietet sich für die Diskussion zur Osterzeit an? Kleiner Tipp: Es geht um etwas im wahren Sinne des Wortes sehr Kleinteiliges.

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Einweg ist kein Weg

Auf den ersten Blick könnte man denken, das zu Jahresbeginn in Kraft getretene Verpackungsgesetz fördere die ökologisch vorteilhaften Mehrwegverpackungen von Getränken. Tatsächlich bewirkt das Gesetz aber nichts im Kampf gegen die Flut von Plastikwegwerfflaschen.

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Die Wirtschaft kreiselt zu wenig

Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten gibt es Gelben Sack, Grünen Punkt und Kreislaufwirtschaftsgesetz. Und allen offiziellen Zahlen zum Trotz sind Recyclingprodukte immer noch ein Nischenphänomen. Das liegt aber nicht nur an Defiziten beim Trennen und Sammeln, sondern auch am mangelnden Designwillen der Hersteller, gerade im Verpackungsbereich.

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Zu schade für den Ofen

Mit über vier Jahren Verzögerung wird am 1. April 2019 endlich die Biotonne für ganz Berlin Pflicht. Der richtige Umgang mit Bioabfällen sichert wertvolle Rohstoffe und hilft beim Klimaschutz.

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Grün gewaschenes Plastik (Teil 2)

Unter bestimmten Umständen können Mikroorganismen Plastik abbauen. Klingt gut, aber einen nennenswerten ökologischen Vorteil haben biologisch abbaubare Kunststoffe nicht. Und das Müllproblem lösen sie mit Sicherheit nicht.

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Grün gewaschenes Plastik (Teil 1)

Statt aus Erdöl lassen sich Kunststoffe auch aus pflanzlichen Stoffen herstellen. Doch der massenhafte Anbau von Mais, Zuckerrohr und Kartoffeln schafft gewaltige neue Probleme.

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"Das Interesse am Selbermachen wird größer!"

Jutta Ziegler und Martina Maire von Baufachfrau Berlin e. V. über das Erlernen von nachhaltigen Strategien, Zero-Waste-Initiativen in Berlin und die Unterschiede beim Tischlern mit Alt- und Restholz.

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Plastikfasten

Jetzt wird der Kunststoffgürtel enger geschnallt: Wer die Berge von Plastikmüll an Land und im Meer als Problem sieht, soll zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag so gut es geht auf Produkte aus Plastik oder mit Plastikverpackung verzichten – und die Erfahrungen damit auf den sozialen Medien teilen.

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Der Supermarkt der Ideen

Im Internet gibt es bekanntlich nichts, was es nicht gibt. Wer nach Anregungen für ein abfallfreies oder zumindest abfallarmes Leben sucht, wird garantiert fündig. Nur eines kann uns das Netz nicht abnehmen: selbst aktiv zu werden.

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Schief gewickelt

Wegwerfwindeln aus Papier sind für riesige Abfallmengen verantwortlich. Neuerdings gibt es einige aufsehenerregende Ideen, wie sie recycelt werden könnten. Viel besser aber ist eine uralte Methode, die diesen Müll komplett vermeidet.

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Warum reparieren, wenn man neu kaufen kann?

So denken viele Berliner zurzeit. Doch die Reparaturkultur versucht, immer mehr Menschen davon zu überzeugen, nicht neu zu kaufen, sondern selber Hand anzulegen und zu reparieren. Ich habe in meiner Praktikumszeit das Repair Café des BUND besucht und viele Unterstützer der Reparaturkultur getroffen.

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Kaputt oder nicht?

In Frankreich untersuchen Behörden, ob die Verlangsamung alter Smartphones strafbar ist. Und in drei Jahren sollen EU-weit Ersatzteile für einige Haushalts- und Elektrogeräte länger lieferbar sein. Noch kein Durchbruch, aber ein wichtiger Schritt in Richtung Reparaturgesellschaft.

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Abfall ist keine Frage des Datums

Rund die Hälfte der Lebensmittel, die die privaten Haushalte in den Müll schmeißen, wäre vermeidbar. Dazu müsste man nur ein bisschen besser planen und sich die Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums verdeutlichen.

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Wenn die Technik versagt

Spätestens mit dem Scheitern von Ocean Cleanup müsste allen eines klar sein: Wenn sich Plastik nicht aus dem Meer fischen lässt, dann darf es dort erst gar nicht hineinkommen. Niemals. Unter keinen Umständen.

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Happy No-Buy Year

Ein interessanter Trend macht die Runde auf Youtube: Ausgerechnet auf den konsumfreudigen Beauty- und Fashionkanälen redet man nun über das Glück, das Kaufzurückhaltung bringt.

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2018 ging was … 2019 geht noch mehr!

Das Jahresende ist traditionell die Zeit für Rück- und Ausblicke. Auf seinem Weg zu Zero Waste ist Berlin ein ordentliches Stück vorangekommen. Und es gibt einige ermutigende Zeichen dafür, dass 2019 noch besser werden könnte.

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Es gibt Reis (mit Alu, Plastik und Styropor)

Nicht ausgehen wollen und zu faul zum Kochen: Was die Essenslieferdienste auf Trab hält, ist für die Umwelt ein Ärgernis.

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So brauchen wir das Kaufhaus

Kieztrödler, Flohmärkte, Second-Hand-Shops, Sozial- und Umsonstläden leisten Großartiges für die Kreislaufwirtschaft. Aber um den Kauf von gebrauchten Waren so richtig in der Mitte der Gesellschaft zu verankern, wird es Zeit für den großen Wurf. Ein Plädoyer für das Gebrauchtwarenkaufhaus.

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Alle Jahre wieder..Müll

Materialschlachten im Namen der Liebe müssen nicht sein. Rechtzeitige Gespräche über den Sinn von materiellen Geschenken sorgen dafür, dass die Umweltbilanz und die Familienharmonie zu Weihnachten in Ordnung sind.

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Danke, wir kaufen nix

Es ist mal wieder Zeit, der Königin der Öko-Tugenden zu huldigen: der Suffizienz.

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Von wegen Weltmeister

Die vorbildliche Abfalltrennung, die so viele Menschen in Deutschland gewissenhaft praktizieren, steht in einem krassen Widerspruch zu der miesen Recyclingquote. Dieser Befund darf aber nicht dazu führen, dass schlechter getrennt wird. Vielmehr muss die Politik dieses Thema endlich ernstnehmen.

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Am Transport soll Zero Waste nicht scheitern

Lastenfahrräder machen das Schenken, Leihen und Gebraucht(ver-)kaufen zu einer sauberen Sache. Und das Beste ist: Man muss sie gar nicht selbst besitzen.[SP1]

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Plastik und Essen: keine gute Kombination

Kaum eine andere Nachricht aus dem Umweltsektor hat in den letzten Wochen so viel Aufsehen erregt wie diese: Österreichische Forscher*innen haben erstmals Mikroplastikpartikel in Stuhlproben gefunden. Ob es wohl mit dem unappetitlichen Forschungsgegenstand zu tun hat, dass dieser Befund erst jetzt kommt?

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Wird das Reparieren zum neuen Volkssport?

Es kommt nicht häufig vor, dass wir uns über Wachstum freuen, schließlich ist die kapitalistische Produktionssteigerungsideologie der wesentliche Treiber für wachsende Müllberge und schwindende natürliche Ressourcen. Doch das Wachstum der Reparatur-Bewegung ist großartig. Ein paar Zahlen gefällig?

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Kleidertausch heißt Müllvermeidung

Wie schaffen es eigentlich so viele Instagrammer*innen, sich Tag für Tag in einem komplett neuen Look zu zeigen? Bei den wirtschaftlich erfolgreicheren Influencer*innen mit vielen Zehntausend Abonnent*innen ist die Sache klar. Sie bekommen die Klamotten von den Modefirmen. Und je nach Popularität auch Geld für das Vorführen. Nun belegt eine Studie im Auftrag des Kreditkartenunternehmens Barclaycard, wie sich manche Möchtegern-Influenzas die zum Posieren benötigte Kleidung beschaffen: In einer Umfrage unter britischen Kreditkartenbesitzer*innen gaben fast zehn Prozent an, schon einmal Kleidungsstücke geordert zu haben, nur um diese wieder zurückzuschicken, nachdem ein Selfie gepostet wurde.[1]

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Wer über Müll redet, darf über Kleidung nicht schweigen

Also sprechen wir über Kleidung. Wir alle tragen welche und sind somit Mode-Expert*innen. Und wie so häufig kommt auch bei diesem Thema die Sprache schnell auf Punkte, die weniger schick sind. Das fängt schon bei der Baumwollproduktion an (Wasserverbrauch, Wüstenbildung, Pestizide), wird bei der Textilherstellung in Ländern wie Bangladesch, China und Pakistan richtig unschön (niedrigste Löhne, unbezahlte Überstunden, Akkordarbeit, null Arbeitsschutz, Verbot gewerkschaftlicher Organisation, Gewalt durch Vorgesetzte) und hört auch nicht mit den Auswüchsen des Online-Handels (Verpackungsmüll und Lieferfahrten, Stichwort „ich bestell einfach mal beide Größen, umtauschen kostet ja nichts“) auf. Schließlich ist nicht allen aussortierten Klamotten eine zweite Karriere vergönnt.

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