Zero Waste-Blog

Artikel rund um die ReMap

Die Szene wächst, die Themenschwerpunkte ändern sich. Hier kannst Du noch mehr Details über Dir bekannte Initiativen erfahren oder Wissenswertes lesen.Jeden Monat küren wir ein neues Projekt zur Initiative des Monats - außerdem kannst Du wichtige Neuigkeiten zur Abfallvermeidung nachlesen.

Zero Waste Blog

Schöne Scheiße

Wenn man mal vom Mittelalter absieht, ist die Geschichte des Umgangs mit der menschlichen Notdurft eine Geschichte der allmählichen Verbesserungen. Jetzt steht wieder Optimierung an: Statt Klärschlamm klimaschädlich zu verbrennen, sollten wir die Nährstoffe unserer Ausscheidungen besser im natürlichen Kreislauf belassen.

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„Berlins Weg zu Zero Waste“ im Klimacamp von ER

Extinction Rebellion (ER) sind eine internationale, gesellschaftspolitische Bewegung, welche als Teil ihrer drei Hauptforderungen die Regierung auffordert den Klimanotstand auszurufen. Als Basis für ihre Aktionswoche organisierte ER ein Klimacamp vor dem Kanzleramt in Berlin. Dieses wurde flankiert von intensiven Workshops und Arbeitsgruppen zu verschiedenen Umweltaspekten. Für einen der Workshops wurde auch das Projekt „Berlins Weg zu Zero Waste“ eingeladen, einen Vortrag zu halten.

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Müll to go

Die Angewohnheit, dauernd Heißgetränke im Einwegbecher irgendwohin mitzunehmen, hat mittlerweile bizarre Ausmaße angenommen. Allein in Berlin wandern jährlich etwa 170 Millionen Coffee-to-go-Becher nach einmaliger Benutzung in den Müll. Ein Verbot von Einwegbechern wäre selbst für schwer Koffeinabhängige verkraftbar, schließlich mangelt es nicht an Alternativen zum Wegwerfprodukt.

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Kosmetische Änderungen reichen nicht

Wellness- und Beautyprodukte stehen schon länger in der Kritik, weil sie oft Mikroplastik enthalten. Es ist gut, wenn wir in diesem Sektor auf Änderungen bestehen. Noch besser wäre allerdings, wenn wir zusätzlich die Quellen ins Visier nehmen, die die Umwelt noch viel stärker mit Mikroplastikpartikeln verschmutzen. Ganz vorne dabei: der Autoverkehr.

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Weltaufräumtag

Am 21. September ist World Cleanup Day. Rund um den Globus treffen sich lokale Initiativen, um gemeinsam ihre Umgebung von Müll zu säubern. Ist das Aktionismus oder gelebter Umweltschutz? Wahrscheinlich von beidem etwas.

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85 Kilo sind zu viel

Bei der Lebensmittelverschwendung ist es wie bei etlichen anderen Umweltthemen. Die Problemlage ist bekannt, Lösungsvorschläge liegen auf dem Tisch, aber es verändert sich zu wenig. Das gilt allerdings in erster Linie für Staat und Wirtschaft, denn in der Zivilgesellschaft mehren sich die Initiativen, dem besinnungslosen Wegwerfen ein Ende zu bereiten.

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Miese Qualität in Massen

Second-Hand-Läden und gemeinnützige Organisationen leben von Altkleidersammlungen. Deren Aufkommen wächst beständig, gleichzeitig sinkt aber die Qualität der gespendeten Waren. Das könnte langfristig das Ende der Altkleidersammlung bedeuten.

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Mühseliges Plastikfischen

Plastik aus den Weltmeeren zu fischen, ist ein bisschen wie das Vorhaben, CO2 aus der Atmosphäre zu holen, nachdem es dorthin emittiert wurde: technisch unerprobt, Erfolg fraglich, aber mit Sicherheit extrem teuer. Immerhin zeigen die vielen Müllsammel-Initiativen, wie wenig geeignet die Ozeane als Mülldeponie sind.

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Wie wäre es mit der Nullvariante?

Plastik ist völlig zu Recht in Verruf geraten, weswegen an vielen Stellen andere Materialien zum Einsatz kommen. Nicht alle Alternativen sind aber gesund und umweltfreundlich. Deshalb lohnt es sich immer wieder zu fragen, ob es die beste Alternative wäre, auf das Produkt ganz zu verzichten.

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Viel Dreck für ein bisschen Spaß

Seit Mitte Juni dürfen elektrische Tretroller, sogenannte E-Scooter in Deutschland fahren. Schon wenige Wochen später ist unstrittig, dass sie die Sicherheitsbilanz im Stadtverkehr verschlechtern. Ob sie wie vom Bundesverkehrsminister versprochen die Leute aus dem Auto locken oder ihnen im Gegenteil das Laufen und Radfahren abgewöhnen, wird derzeit intensiv diskutiert. Ein Problem, das die neuen Roller mit sich bringen, bekommt allerdings noch zu wenig Aufmerksamkeit: die Herstellung und Entsorgung ihrer Lithium-Akkus.

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Will das wer oder soll es weg?

Immer mehr Berliner*innen stellen Dinge, die sie nicht mehr haben wollen, in den Hausflur oder auf die Straße. Manches ist brauchbar, anderes eher nicht. Wo genau verläuft die Grenze zwischen nachbarschaftlichem Gütertausch und Vermüllung? Was darf man mit gutem Gewissen rausstellen und was sollte besser zur BSR? Das ist nicht immer so eindeutig. Ein Erfahrungsbericht.

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Die nächste Erde bitte!

Am 29. Juli hat die Menschheit diejenigen natürlichen Ressourcen und ökologischen Dienstleistungen verbraucht, die ihr rechnerisch für das Jahr 2019 zur Verfügung stehen. Dieser Verbrauch ist allerdings global höchst ungleich verteilt ist. Gemessen an der Bevölkerungszahl beansprucht Deutschland für sich einen überproportional großen Teil des Kuchens.

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Gut, günstig, gesund

Lebensmittel sind im Biofachhandel deutlich teurer als im konventionellen. Das heißt aber nicht, dass vernünftiges und schmackhaftes Essen ein Privileg für reiche Leute sein muss. Mit etwas Know-how und genügend Zeit lässt sich auch ein Sieben-Gänge-Menü in Bioqualität für fünf Euro auf den Tisch zaubern.

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Abfallarmes Baden

Die gastronomischen Einrichtungen in den Berliner Bädern sollen Einweg vermeiden. Das ist eine sehr gute Vorgabe. Aber wird sie auch konsequent umgesetzt?

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Zu schnelle Nummern im Modezirkus

Heute geht die Berliner Fashion Week zu Ende. Welche Rolle spielen solche Schauen eigentlich im Instagram-Zeitalter?

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Raus aus der Stadt, rein ins Vergnügen

Mit den Sommerferien beginnt auch die Festivalsaison. Nun stellt sich wie jedes Jahr die Frage, wie Massenveranstaltungen im Grünen (zumindest ein bisschen) grüner werden können und wer dafür was tun muss.

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Mehrweg ist mehr wert

Das Recyclingsystem für Altglas funktioniert in Deutschland ziemlich gut. Das darf allerdings nicht dazu führen, dass wir uns zu wenig Gedanken über die Wiederverwendung von Glasbehältern machen. Warum soll sich das Mehrwegsystem auf einige wenige Getränke beschränken?

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Richtige Frage zur falschen Zeit

Minimalismus ist in. Immer mehr Menschen werben dafür, sich von allem zu trennen, das nicht wirklich benötigt wird oder glücklich macht. Doch wie nachhaltig ist dieser Trend wirklich?

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Plastik rund um die Welt- der Plastikatlas ist da!

Neben der Klimaerwärmung und dem Artensterben ist Plastikmüll die dritte große Herausforderung der Menschheit. Wie vielschichtig und global dieses Problem ist, zeigt der jetzt erschienene Plastikatlas, der die gegenwärtige Diskussion über Kunststoffe auf den Punkt bringt.

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„Anfangs war ich ein Sonderling“

BUND-Aktive Andrea Mewes über Seife, Eisenpfannen, Gummibärchen und viereinhalb Jahre weitgehend ohne Plastik

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Europas Müllkolonialismus

Die vom Entwicklungsministerium lancierte Abfall-Allianz PREVENT soll die Kreislaufwirtschaft in Afrika und Asien stärken. Das ist eine gute Sache. Aber warum bloß bleibt ein komisches Gefühl?

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Mit der Entsorgung fangen die Sorgen richtig an

Die Berliner*innen produzieren ähnlich viel Abfall wie der Bundesdurchschnitt, schmeißen aber viel mehr in die Restmülltonnen. Der Weg zur Zero-Waste-(Haupt)Stadt führt deshalb über viel, viel mehr Abfallberatung.

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Das Zauberwort lautet selber machen

Food-Experience-Designerin Inés Lauber über gute Essensplanung, hartes Brot und eine Initiative namens Arme Ritter.

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Erde ist aus

2019 ist der 3. Mai der deutsche Erdüberlastungstag. Wenn alle Menschen so konsumierten und die Umwelt verschmutzten wie wir in Deutschland, wären die innerhalb eines Jahres regenerierbaren Ressourcen und verkraftbaren Emissionen an diesem Datum aufgebraucht beziehungsweise ausgestoßen.

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Vom Plastikfasten zur Plastikwende

Während der Fastenzeit möglichst wenig Plastik und andere Verpackungen zu konsumieren, wird allmählich zu einer Tradition. Das ist gut. Noch besser ist aber, wenn es zur ganzjährigen Gewohnheit wird.

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Die Sache mit den Schokoeiern

Welche Frage aus dem riesigen Themenkomplex rund um Abfallvermeidung und Ressourcenschutz bietet sich für die Diskussion zur Osterzeit an? Kleiner Tipp: Es geht um etwas im wahren Sinne des Wortes sehr Kleinteiliges.

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Einweg ist kein Weg

Auf den ersten Blick könnte man denken, das zu Jahresbeginn in Kraft getretene Verpackungsgesetz fördere die ökologisch vorteilhaften Mehrwegverpackungen von Getränken. Tatsächlich bewirkt das Gesetz aber nichts im Kampf gegen die Flut von Plastikwegwerfflaschen.

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Die Wirtschaft kreiselt zu wenig

Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten gibt es Gelben Sack, Grünen Punkt und Kreislaufwirtschaftsgesetz. Und allen offiziellen Zahlen zum Trotz sind Recyclingprodukte immer noch ein Nischenphänomen. Das liegt aber nicht nur an Defiziten beim Trennen und Sammeln, sondern auch am mangelnden Designwillen der Hersteller, gerade im Verpackungsbereich.

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Zu schade für den Ofen

Mit über vier Jahren Verzögerung wird am 1. April 2019 endlich die Biotonne für ganz Berlin Pflicht. Der richtige Umgang mit Bioabfällen sichert wertvolle Rohstoffe und hilft beim Klimaschutz.

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Grün gewaschenes Plastik (Teil 2)

Unter bestimmten Umständen können Mikroorganismen Plastik abbauen. Klingt gut, aber einen nennenswerten ökologischen Vorteil haben biologisch abbaubare Kunststoffe nicht. Und das Müllproblem lösen sie mit Sicherheit nicht.

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Grün gewaschenes Plastik (Teil 1)

Statt aus Erdöl lassen sich Kunststoffe auch aus pflanzlichen Stoffen herstellen. Doch der massenhafte Anbau von Mais, Zuckerrohr und Kartoffeln schafft gewaltige neue Probleme.

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"Das Interesse am Selbermachen wird größer!"

Jutta Ziegler und Martina Maire von Baufachfrau Berlin e. V. über das Erlernen von nachhaltigen Strategien, Zero-Waste-Initiativen in Berlin und die Unterschiede beim Tischlern mit Alt- und Restholz.

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Plastikfasten

Jetzt wird der Kunststoffgürtel enger geschnallt: Wer die Berge von Plastikmüll an Land und im Meer als Problem sieht, soll zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag so gut es geht auf Produkte aus Plastik oder mit Plastikverpackung verzichten – und die Erfahrungen damit auf den sozialen Medien teilen.

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Der Supermarkt der Ideen

Im Internet gibt es bekanntlich nichts, was es nicht gibt. Wer nach Anregungen für ein abfallfreies oder zumindest abfallarmes Leben sucht, wird garantiert fündig. Nur eines kann uns das Netz nicht abnehmen: selbst aktiv zu werden.

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Schief gewickelt

Wegwerfwindeln aus Papier sind für riesige Abfallmengen verantwortlich. Neuerdings gibt es einige aufsehenerregende Ideen, wie sie recycelt werden könnten. Viel besser aber ist eine uralte Methode, die diesen Müll komplett vermeidet.

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Warum reparieren, wenn man neu kaufen kann?

So denken viele Berliner zurzeit. Doch die Reparaturkultur versucht, immer mehr Menschen davon zu überzeugen, nicht neu zu kaufen, sondern selber Hand anzulegen und zu reparieren. Ich habe in meiner Praktikumszeit das Repair Café des BUND besucht und viele Unterstützer der Reparaturkultur getroffen.

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Kaputt oder nicht?

In Frankreich untersuchen Behörden, ob die Verlangsamung alter Smartphones strafbar ist. Und in drei Jahren sollen EU-weit Ersatzteile für einige Haushalts- und Elektrogeräte länger lieferbar sein. Noch kein Durchbruch, aber ein wichtiger Schritt in Richtung Reparaturgesellschaft.

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Abfall ist keine Frage des Datums

Rund die Hälfte der Lebensmittel, die die privaten Haushalte in den Müll schmeißen, wäre vermeidbar. Dazu müsste man nur ein bisschen besser planen und sich die Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums verdeutlichen.

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Wenn die Technik versagt

Spätestens mit dem Scheitern von Ocean Cleanup müsste allen eines klar sein: Wenn sich Plastik nicht aus dem Meer fischen lässt, dann darf es dort erst gar nicht hineinkommen. Niemals. Unter keinen Umständen.

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Happy No-Buy Year

Ein interessanter Trend macht die Runde auf Youtube: Ausgerechnet auf den konsumfreudigen Beauty- und Fashionkanälen redet man nun über das Glück, das Kaufzurückhaltung bringt.

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2018 ging was … 2019 geht noch mehr!

Das Jahresende ist traditionell die Zeit für Rück- und Ausblicke. Auf seinem Weg zu Zero Waste ist Berlin ein ordentliches Stück vorangekommen. Und es gibt einige ermutigende Zeichen dafür, dass 2019 noch besser werden könnte.

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Es gibt Reis (mit Alu, Plastik und Styropor)

Nicht ausgehen wollen und zu faul zum Kochen: Was die Essenslieferdienste auf Trab hält, ist für die Umwelt ein Ärgernis.

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So brauchen wir das Kaufhaus

Kieztrödler, Flohmärkte, Second-Hand-Shops, Sozial- und Umsonstläden leisten Großartiges für die Kreislaufwirtschaft. Aber um den Kauf von gebrauchten Waren so richtig in der Mitte der Gesellschaft zu verankern, wird es Zeit für den großen Wurf. Ein Plädoyer für das Gebrauchtwarenkaufhaus.

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Alle Jahre wieder..Müll

Materialschlachten im Namen der Liebe müssen nicht sein. Rechtzeitige Gespräche über den Sinn von materiellen Geschenken sorgen dafür, dass die Umweltbilanz und die Familienharmonie zu Weihnachten in Ordnung sind.

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Danke, wir kaufen nix

Es ist mal wieder Zeit, der Königin der Öko-Tugenden zu huldigen: der Suffizienz.

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Von wegen Weltmeister

Die vorbildliche Abfalltrennung, die so viele Menschen in Deutschland gewissenhaft praktizieren, steht in einem krassen Widerspruch zu der miesen Recyclingquote. Dieser Befund darf aber nicht dazu führen, dass schlechter getrennt wird. Vielmehr muss die Politik dieses Thema endlich ernstnehmen.

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Am Transport soll Zero Waste nicht scheitern

Lastenfahrräder machen das Schenken, Leihen und Gebraucht(ver-)kaufen zu einer sauberen Sache. Und das Beste ist: Man muss sie gar nicht selbst besitzen.[SP1]

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Plastik und Essen: keine gute Kombination

Kaum eine andere Nachricht aus dem Umweltsektor hat in den letzten Wochen so viel Aufsehen erregt wie diese: Österreichische Forscher*innen haben erstmals Mikroplastikpartikel in Stuhlproben gefunden. Ob es wohl mit dem unappetitlichen Forschungsgegenstand zu tun hat, dass dieser Befund erst jetzt kommt?

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Wird das Reparieren zum neuen Volkssport?

Es kommt nicht häufig vor, dass wir uns über Wachstum freuen, schließlich ist die kapitalistische Produktionssteigerungsideologie der wesentliche Treiber für wachsende Müllberge und schwindende natürliche Ressourcen. Doch das Wachstum der Reparatur-Bewegung ist großartig. Ein paar Zahlen gefällig?

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Kleidertausch heißt Müllvermeidung

Wie schaffen es eigentlich so viele Instagrammer*innen, sich Tag für Tag in einem komplett neuen Look zu zeigen? Bei den wirtschaftlich erfolgreicheren Influencer*innen mit vielen Zehntausend Abonnent*innen ist die Sache klar. Sie bekommen die Klamotten von den Modefirmen. Und je nach Popularität auch Geld für das Vorführen. Nun belegt eine Studie im Auftrag des Kreditkartenunternehmens Barclaycard, wie sich manche Möchtegern-Influenzas die zum Posieren benötigte Kleidung beschaffen: In einer Umfrage unter britischen Kreditkartenbesitzer*innen gaben fast zehn Prozent an, schon einmal Kleidungsstücke geordert zu haben, nur um diese wieder zurückzuschicken, nachdem ein Selfie gepostet wurde.[1]

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Wer über Müll redet, darf über Kleidung nicht schweigen

Also sprechen wir über Kleidung. Wir alle tragen welche und sind somit Mode-Expert*innen. Und wie so häufig kommt auch bei diesem Thema die Sprache schnell auf Punkte, die weniger schick sind. Das fängt schon bei der Baumwollproduktion an (Wasserverbrauch, Wüstenbildung, Pestizide), wird bei der Textilherstellung in Ländern wie Bangladesch, China und Pakistan richtig unschön (niedrigste Löhne, unbezahlte Überstunden, Akkordarbeit, null Arbeitsschutz, Verbot gewerkschaftlicher Organisation, Gewalt durch Vorgesetzte) und hört auch nicht mit den Auswüchsen des Online-Handels (Verpackungsmüll und Lieferfahrten, Stichwort „ich bestell einfach mal beide Größen, umtauschen kostet ja nichts“) auf. Schließlich ist nicht allen aussortierten Klamotten eine zweite Karriere vergönnt.

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