Zero Waste-Blog

Artikel rund um die ReMap

Die Szene wächst, die Themenschwerpunkte ändern sich. Hier kannst Du noch mehr Details über Dir bekannte Initiativen erfahren oder Wissenswertes lesen.Jeden Monat küren wir ein neues Projekt zur Initiative des Monats - außerdem kannst Du wichtige Neuigkeiten zur Abfallvermeidung nachlesen.

Zero Waste Blog

Der Supermarkt der Ideen

Im Internet gibt es bekanntlich nichts, was es nicht gibt. Wer nach Anregungen für ein abfallfreies oder zumindest abfallarmes Leben sucht, wird garantiert fündig. Nur eines kann uns das Netz nicht abnehmen: selbst aktiv zu werden.

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Schief gewickelt

Wegwerfwindeln aus Papier sind für riesige Abfallmengen verantwortlich. Neuerdings gibt es einige aufsehenerregende Ideen, wie sie recycelt werden könnten. Viel besser aber ist eine uralte Methode, die diesen Müll komplett vermeidet.

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Warum reparieren, wenn man neu kaufen kann?

So denken viele Berliner zurzeit. Doch die Reparaturkultur versucht, immer mehr Menschen davon zu überzeugen, nicht neu zu kaufen, sondern selber Hand anzulegen und zu reparieren. Ich habe in meiner Praktikumszeit das Repair Café des BUND besucht und viele Unterstützer der Reparaturkultur getroffen.

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Kaputt oder nicht?

In Frankreich untersuchen Behörden, ob die Verlangsamung alter Smartphones strafbar ist. Und in drei Jahren sollen EU-weit Ersatzteile für einige Haushalts- und Elektrogeräte länger lieferbar sein. Noch kein Durchbruch, aber ein wichtiger Schritt in Richtung Reparaturgesellschaft.

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Abfall ist keine Frage des Datums

Rund die Hälfte der Lebensmittel, die die privaten Haushalte in den Müll schmeißen, wäre vermeidbar. Dazu müsste man nur ein bisschen besser planen und sich die Bedeutung des Mindesthaltbarkeitsdatums verdeutlichen.

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Wenn die Technik versagt

Spätestens mit dem Scheitern von Ocean Cleanup müsste allen eines klar sein: Wenn sich Plastik nicht aus dem Meer fischen lässt, dann darf es dort erst gar nicht hineinkommen. Niemals. Unter keinen Umständen.

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Happy No-Buy Year

Ein interessanter Trend macht die Runde auf Youtube: Ausgerechnet auf den konsumfreudigen Beauty- und Fashionkanälen redet man nun über das Glück, das Kaufzurückhaltung bringt.

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2018 ging was … 2019 geht noch mehr!

Das Jahresende ist traditionell die Zeit für Rück- und Ausblicke. Auf seinem Weg zu Zero Waste ist Berlin ein ordentliches Stück vorangekommen. Und es gibt einige ermutigende Zeichen dafür, dass 2019 noch besser werden könnte.

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Es gibt Reis (mit Alu, Plastik und Styropor)

Nicht ausgehen wollen und zu faul zum Kochen: Was die Essenslieferdienste auf Trab hält, ist für die Umwelt ein Ärgernis.

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So brauchen wir das Kaufhaus

Kieztrödler, Flohmärkte, Second-Hand-Shops, Sozial- und Umsonstläden leisten Großartiges für die Kreislaufwirtschaft. Aber um den Kauf von gebrauchten Waren so richtig in der Mitte der Gesellschaft zu verankern, wird es Zeit für den großen Wurf. Ein Plädoyer für das Gebrauchtwarenkaufhaus.

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Alle Jahre wieder..Müll

Materialschlachten im Namen der Liebe müssen nicht sein. Rechtzeitige Gespräche über den Sinn von materiellen Geschenken sorgen dafür, dass die Umweltbilanz und die Familienharmonie zu Weihnachten in Ordnung sind.

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Danke, wir kaufen nix

Es ist mal wieder Zeit, der Königin der Öko-Tugenden zu huldigen: der Suffizienz.

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Von wegen Weltmeister

Die vorbildliche Abfalltrennung, die so viele Menschen in Deutschland gewissenhaft praktizieren, steht in einem krassen Widerspruch zu der miesen Recyclingquote. Dieser Befund darf aber nicht dazu führen, dass schlechter getrennt wird. Vielmehr muss die Politik dieses Thema endlich ernstnehmen.

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Am Transport soll Zero Waste nicht scheitern

Lastenfahrräder machen das Schenken, Leihen und Gebraucht(ver-)kaufen zu einer sauberen Sache. Und das Beste ist: Man muss sie gar nicht selbst besitzen.[SP1]

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Plastik und Essen: keine gute Kombination

Kaum eine andere Nachricht aus dem Umweltsektor hat in den letzten Wochen so viel Aufsehen erregt wie diese: Österreichische Forscher*innen haben erstmals Mikroplastikpartikel in Stuhlproben gefunden. Ob es wohl mit dem unappetitlichen Forschungsgegenstand zu tun hat, dass dieser Befund erst jetzt kommt?

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Wird das Reparieren zum neuen Volkssport?

Es kommt nicht häufig vor, dass wir uns über Wachstum freuen, schließlich ist die kapitalistische Produktionssteigerungsideologie der wesentliche Treiber für wachsende Müllberge und schwindende natürliche Ressourcen. Doch das Wachstum der Reparatur-Bewegung ist großartig. Ein paar Zahlen gefällig?

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Kleidertausch heißt Müllvermeidung

Wie schaffen es eigentlich so viele Instagrammer*innen, sich Tag für Tag in einem komplett neuen Look zu zeigen? Bei den wirtschaftlich erfolgreicheren Influencer*innen mit vielen Zehntausend Abonnent*innen ist die Sache klar. Sie bekommen die Klamotten von den Modefirmen. Und je nach Popularität auch Geld für das Vorführen. Nun belegt eine Studie im Auftrag des Kreditkartenunternehmens Barclaycard, wie sich manche Möchtegern-Influenzas die zum Posieren benötigte Kleidung beschaffen: In einer Umfrage unter britischen Kreditkartenbesitzer*innen gaben fast zehn Prozent an, schon einmal Kleidungsstücke geordert zu haben, nur um diese wieder zurückzuschicken, nachdem ein Selfie gepostet wurde.[1]

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Wer über Müll redet, darf über Kleidung nicht schweigen

Also sprechen wir über Kleidung. Wir alle tragen welche und sind somit Mode-Expert*innen. Und wie so häufig kommt auch bei diesem Thema die Sprache schnell auf Punkte, die weniger schick sind. Das fängt schon bei der Baumwollproduktion an (Wasserverbrauch, Wüstenbildung, Pestizide), wird bei der Textilherstellung in Ländern wie Bangladesch, China und Pakistan richtig unschön (niedrigste Löhne, unbezahlte Überstunden, Akkordarbeit, null Arbeitsschutz, Verbot gewerkschaftlicher Organisation, Gewalt durch Vorgesetzte) und hört auch nicht mit den Auswüchsen des Online-Handels (Verpackungsmüll und Lieferfahrten, Stichwort „ich bestell einfach mal beide Größen, umtauschen kostet ja nichts“) auf. Schließlich ist nicht allen aussortierten Klamotten eine zweite Karriere vergönnt.

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